Star Wars: The Old Republic - Wächter der Dunkelheit

SW:TOR RP-Gilde auf Tulak Hord
 
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 Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith

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Lord Khyron

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BeitragThema: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Di 19 Aug 2014 - 13:34

Coole Überschrift, oder? Hallo, liebe Gilde. Ich nutze meinen freien Tag und die erzwungene Spielpause (Wääähhhhh) dazu, euch mal in eine fiese Diskussion zu verwickeln und den ein oder anderen Tip zu geben die bösartige Bösartigkeit der Sith rüberzubringen.
Was? Die Sith sind nicht böse? Aber klar sind sie das. Es kommt nur immer darauf an, wen man gerade spielt und von wem man gerade wahrgenommen wird.

Zunächst einmal ist kein Sith dem anderen gleich. Jeder handelt anders, jeder ist anders motiviert. Manche haben weitreichende Pläne, andere leben für die momentane Grausamkeit. Einige tragen ihre Emotionen offen, andere können sie tief und gründlich verbergen.
Jeder, der einen Sith spielen will, sollte sich fragen, was diesen motiviert. Das muss nicht sofort sein, das kann durchaus während des Spiels kommen. Viele Charaktere, die ich habe, waren ursprünglich ganz anders geplant und wurden komplett vom Konzept her anders gespielt. Aus diesem Konzept entwickeln sich meist Charakterzüge und Handlungen, aber so ein Sith nutzt ja nun mal die dunkle Seite und wird oft von Kindes Beinen an zu einem gewissen Verhalten erzogen. Die Akademie tut ihr Übriges.

Es gibt ein paar Stereotypen von Charakteren, sowohl aus der wirklichen Welt, als auch aus der Fiktion, die sich wunderbar als Grundlage für einen Sith nehmen lassen.

Ich fange mal einfach an, aber bitte fühlt euch frei und ergänzt die Liste und diskutiert darüber, warum ihr eure Charakte so spielt und was ihr gerne haben würdet für eure Chars oder was eurer Meinung nach so typisch sithig ist, ja?

Der Stratege : Ein Charakter im Hintergrund, der Armeen und Krieger auf seinem ganz persönlichen Spielfld verschiebt um sich Vorteile zu verschaffen. Der Stratege denkt langfristig und meist militärisch, aber keinem in seiner Position ist politisches Ränkespiel fremd. Für ihn sind Krieg und Gewalt Mittel zum Zweck, tritt aber selten selbst in Erscheinung. Meist selbst ein Krieger oder General, ist der Stratege selten ein unbeherrschter Draufgänger, doch wie die meisten Krieger hat er eine Schwelle, bei deren Überschreitung er selbst Hand und Schwert anlegt.
Historisches Beispiel : Alexander der Große, Fiktionales Beispiel : Großadmiral Thrawn - Star Wars

Der Politiker : Ein Charakter, der andere nutzt, um sein Ziel zu erreichen. Er versteht es, andere für sich zu gewinnen, sei es durch Versprechungen, versteckte Drohungen, gemeinsame Ziele (wenn diese auch Vorwand sein mögen) und kluges Taktieren. Dieser Charakter mag als skrupelloser Karrierepolitiker daherkommen oder als gutmeinender Visionär, doch er wird niemals selbst Hand anlegen, es sei denn, er wird dazu gezwungen. Er ist ein cleverer Schauspieler, der genau weiß, was seinem Gegeüber gerade am meisten zusagt und passt sich dessen an.
Historisches Beispiel : Otto von Bismarck, Fiktionales Beispiel : Palpatine - Star Wars, Tywin Lennister - Game of Thrones

Der Berserker : Ein Charakter, der durch ungestümes, wütendes Verhalten seine Umgebung dominiert. Das können sowohl gesteuerte, als auch veranlagte Wutanfälle sein, doch seine Existenz ist von Gewalt geprägt, denn er hat gelernt, das Gewalt Furcht auslöst und Furcht (anderer) ist sowohl Stärkung für ihn selbst als auch Motivator der anderen. Keiner will sich mit ihm anlegen und die es tun, bereuen es meist. Er mag Fehden pflegen und einen guten Gegner kultivieren, um jemanden zu haben, an dem er sich messen kann, aber niedere Wesen sind im herzlich egal. Solche Charaktere sind oft unruhig und man hat den EIndruck, dass man sie schwer zurückhalten könnte, wenn sie einmal explodieren.
Historisches Beispiel : Idi Amin, Afrikanischer Diktator, Fiktionales Beispiel - Gregor Clegane - Game of Thrones

Der Visionär : Ein Charakter mit einem Ziel, einer Mission und den Mitteln, beides zu erfüllen. Visionäre sind absolut überzeugt davon zu tun, was getan werden muss, um zu bekommen, was man will. Visionäre sind nicht immer für sich selbst unterwegs, sondern kämpfen für eine (oftmals fiktive) hähere Macht oder haben ein Ziel, dass zu ihren Lebzeiten vielleicht nicht erreicht werden kann. Sie sind oft hochcharismatisch und in der Lage, verwinkelte Schachzüge zu planen und andere dafür einzusetzen. Solche, die anders denken oder sich gegen sie stellen werden gemaßregelt oder sogar verfolgt und vernichtet.
Historisches Beispiel : Muhammad Ahmad (der Mahdi), fiktionales Beispiel - Melisandre - Game of Thrones

Naja, da gibt es noch Dutzende mehr. Aber ich muss mal wieder los, also kommt später was, hoffentlich Wink


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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Di 19 Aug 2014 - 14:08

man könnte auch das klassische Schema nehmen

------------------Gut - neutral - Böse
Rechtschaffen

neutral

Chaotisch


Sith werden wohl alle auf der Achse Chaotisch und Böse stehen.
Das heisst aber, dass ein Sith durchaus Rechtschaffen-Böse sein kann. Oder Chaotisch-Gut.

Ich hab da auch sehr gute Charts schon gefunden und such gerne mal weiter. Das Problem ist wohl meistens wie du sagst:
1) Chars entwickeln sich
2) Je nach Situation kann es wechseln
3) oft pendeln Chars auch in zwei Zonen oder befinden sich allgemein in Zwischenbereichen.

hier habt ihr lauter Beispiele mit Chars
https://www.google.ch/search?q=lawful+good+chart&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=Az7zU46jG6n64QTZ0ICABA&sqi=2&ved=0CAYQ_AUoAQ&biw=1126&bih=801
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Lord Khyron

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Di 19 Aug 2014 - 14:26

hhmmm...viele Charaktere werden dort in verschiedene Kategorien eingeteilt. Abgesehen davon bin ich kein Fan von der Einteilung "Neutral", die es in meinen Augen nicht wirklich geben kann.
Zumal die Einteilungen oft Intepretationssache sind.
Lawful Good wird von einen als die schöne, liebe, nette und ganz tolle gutige Gutheit angesehen, etwas, wonach man streben sollte.
Für andere sind die lawful goodies nur wenig besser als die lawful evils, weil die sich IMMER an ihre Regeln halten.
Beispiel, Tyr (Gott der Gerechtigkeit in Forgotten Realms, nicht der Kriegsgott der Nordmänner):
"Ich bin der Gott des Rechts und der Gerechtigkeit, nicht der Fairnis, Lady Magie. Das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge."

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Di 19 Aug 2014 - 15:10

Hier noch eine Klasse:
Der Krieger: Der Krieger ist eine Mischung aus Stratege und Berserker. Er durchdenkt sein Handeln und hat (fast) immer einen Plan und auch wenn es um dessen Ausführung geht zögert er nicht selbst Hand anzulegen.
Historisches Beispiel: Gaius Julius Caesar ( <- ich meine er hat auch selbst gekämpft, korrigiert mich wenn ich falsch liege), fiktionales Beispiel: Jim Raynor - Starcraft II

Verbesserungsvorschläge? Wink


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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Di 19 Aug 2014 - 15:32

Lord Khyron schrieb:
hhmmm...viele Charaktere werden dort in verschiedene Kategorien eingeteilt. Abgesehen davon bin ich kein Fan von der Einteilung "Neutral", die es in meinen Augen nicht wirklich geben kann.
Zumal die Einteilungen oft Intepretationssache sind.
Lawful Good wird von einen als die schöne, liebe, nette und ganz tolle gutige Gutheit angesehen, etwas, wonach man streben sollte.
Für andere sind die lawful goodies nur wenig besser als die lawful evils, weil die sich IMMER an ihre Regeln halten.
Beispiel, Tyr (Gott der Gerechtigkeit in Forgotten Realms, nicht der Kriegsgott der Nordmänner):
"Ich bin der Gott des Rechts und der Gerechtigkeit, nicht der Fairnis, Lady Magie. Das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge."

ganz genau so sehe ich das auch. Und deswegen ist eine Einteilung eigentlich auch fast immer sehr schwer und nur ganz grob. Hilft aber eben um sich "etwa so zu positionieren". Darum habe ich das der Ergänzung halber noch gepostet. Smile
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Gram

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Di 19 Aug 2014 - 16:26

Ein wichtiges Detail fehlt noch ... es ist auch der Rahmen, der "gut" und "böse" festlegt. In der falschen Umgebung kann ein Wesen mit moralisch und vernunftgemäß guten Absichten durch seine Taten böses hervorrufen, gewollt oder ungewollt. Gleichzeitig auch umgekehrt. Oder ein Anti-Held wird durch seine Umgebung zum Helden usw. ...

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Di 19 Aug 2014 - 18:27

Thrawn war doch kein unbeherrschter Draufgaenger oder? Naja egal, auf jeden Fall ne gute Auflistung
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Serya

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Mi 20 Aug 2014 - 0:08

Deswegen steht er ja auch bei kühler Stratege Wink

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Mi 20 Aug 2014 - 0:42

Stimmt, wenn man ein einfaches "selten" übersieht hats nen falschen Sinn Very Happy
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Serya

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Do 21 Aug 2014 - 10:10

Für mich sind die Sith nicht unbedingt "böse" ich finde es überhaupt sehr schwer das so einzuteilen. Wenn ich einen "typischen" Sith beschreiben sollte dann würde ich viel eher das Wort leidenschaftlich verwenden. Sith sehen sich als etwas besonderes an, sie haben Zugang zur Macht und das hebt sie ab von den Massen von anderen Wesen um sie her. Das bestimmt sie dazu zu herrschen, das gibt ihnen die Möglichkeit und das "Recht" ihre Ziele und Wünsche durchzusetzen. Dazu werden sie auch erzogen.
Der Haken an der Sache ist, das um einen herum noch sehr viel mehr Leute sind, die alle das selbe Talent haben und die auch versuchen ihre Ziele durchzusetzen. So ein Mist aber auch, wie soll ich denn die Herrschaft des Universums erlangen wenn mir ständig jemand im Weg rumsteht und das selbe will? Ich muß also versuchen an diesen Leuten vorbei zu kommen, oder sie aus dem Weg zu räumen, oder sie abzulenken oder mich mit ihnen verbünden, damit sie mir helfen andere aus dem Weg zu räumen, oder ich suche mir ein leicht anderes Ziel so dass mehrere nebeneinander laufen und einander unterstützen können bis unsere Ziele wieder so nah bei einander leigen dass einer weichen muß.
Wie man sieht ergeben sich allein hier schon dutzende von Möglichkeiten der Interaktion untereinander. Von offensichtlichen Feindseligkeiten über Intriegen, offene Verhandlungen sogar bis hin zu gepflegten Freundschaften. All das und mehr ist möglich und "sithig" in meinen Augen.
In meiner Vorstellung gibt es wenige Sith die sich in ihre Katakomben verziehen, oder wohin auch immer und nur experimentieren, meditieren trainieren etc um mächtiger zu werden. Natürlich gehört auch das dazu und sicher wird es einige geben die fast komplett so leben, aber ich denke es ist viel häufiger so dass sie ausziehen um ihren Spaß zu haben und ihren Zielen näher zu kommen. Einer will vielleicht unbedingt dieses oder jenes Ritual von anno dazumal erlernen und erfolgreich durchführen um seine Macht zu steigern, ein anderer will nicht eher ruhen ehe er nicht die verschollene Stätte von was weiß ich wem entdeckt hat, wieder ein anderer will sich erst zufrieden geben wenn ihm hundert andere Sith dienen.
Sith suchen sich Herausforderungen, die meisten sind eitel und wollen anderen zeigen was sie erreicht haben. Darin steckt etwas ganz wichtiges, die meisten Sith wollen, brauchen den Kontakt zu anderen die sie als wert erachten sie zu beeindrucken.
Sicher hat man immer im Hinterkopf dass man einander verraten könnte etc. aber das wiegt dieses Verlangen nach Profilierung fast nie auf.
Sith sein ist aufregend, chaotisch, immer anders, voller Möglichkeiten, leidenschaftlich. All das und noch so viel mehr.

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Do 21 Aug 2014 - 10:39

ich sehe es ein wenig wie Serya, das bietet ja auch mehr Potential für RP.

btw. muss man ja immer zwischen den Sith aus den Filmen (Regel der zwei) und den Sith des Imperiums unterscheiden. Das tun wir ja auch. Aber ja, das wichtigste ist wohl: Sith sind nicht Böse, sie sind Leidenschaftlich. So wies der Codex sagt. Frieden ist eine Lüge, es gibt nur Leidenschaft.
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Varìs

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Do 21 Aug 2014 - 12:26

Ich stimme Serya auch zu. Leidenschaftlich sein und seine Emotionen gezielt nutzen um die Macht zu kontrollieren, heißt nicht automatisch, dass man böse ist.
Das wurde auch in den Filmen so dargestellt. Nach den Regeln der Jedi sind feste Bindungen und alles, was irgendwie Emotionen jeglicher Art auslösen könnte, verboten. Schlussfolgerung daraus: Sith können und sollten genau das machen. Sie sind nicht immer nur am intrigieren (auch wenn das sicher vorkommen mag), sie knüpfen auch echte und tiefgreifende Bindungen zu anderen, ich denke dabei müssen nichtmal nur Sith sein (rein theoretisch sollte ein Sith sich mit einem Nicht-Sith aufgrund des nicht vorhandenen Konkurrenzdenkens besser verbinden können).

Leider muss man auch sagen, dass die Jedi mit ihren Regeln nicht gerade dumm sind. Es hat schon einen Sinn. Denn der Verlust oder das Kappen tiefgreifener sozialer Bindungen zu anderen Lebewesen führt zu Eifersucht, Angst und letztendlich zu Hass. Da Sith ihre Emotionen steigern und ausnutzen, dürften sie sich bei ihnen viel stärker äußern. Das aber bedeutet, dass (fast) jeder Sith irgendwann in Hass, Zorn und Rachegelüsten versinkt und aus diesem Loch wieder rauszukommen, dürfte sich als schwer erweisen. An sich mag das wünschenswert sein, denn es ermöglicht einen besseren Umgang mit der Macht. Aber es bedeutet auch, dass ein Sith irgendwann zwangsläufig böse wird, falls er es nicht schon von Anfang an ist.



Eine Anmerkung noch: Wie Palpatine schon sagte, das Böse hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab. Ich glaube nicht, dass Sith sich selbst wirklich als böse bezeichnen (außer die ganz irren), gleichzeitig kann man aber nicht sagen das jeder Jedi automatisch gut ist. Denn mit ihrer Ignoranz und emotionalen Kälte können sie genauso Schaden anrichten und Opfer hinterlassen. Man sollte also vielleicht einen Sith nicht so spielen, als stehe man nur auf Mord und Verbrechen und sei komplett wahnsinnig.
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Gram

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Do 21 Aug 2014 - 14:02

+1, Varis

"In meinen Augen sind die Jedi das Böse!" - Anakin, Episode III

In dieser Galaxis tut jeder, was er für richtig hält. Die Sith halten es für richtig und logisch vernünftig, die ihnen gegebene Macht zu ihrem Vorteil zu nutzen, solange sie sie besitzen (was bedeutet, so lange sie leben). Jedi halten es für richtig, die ihnen gegebene Macht zu nutzen, um anderen zu helfen anstatt zuerst auf sich selbst zu schauen. Und all die übrigen, die die Macht nicht benutzen können, tun sowieso was sie für richtig halten. Oder halt, was andere für richtig halten das sie tun sollten. ^^

Sith müssen nicht "böse" sein, was heißt zynisch, destruktiv eingestellt, mörderisch und immer darauf aus, so viel Tod wie möglich zu verbreiten. "Sith-sein" ist mehr als das, es ist eine Lebenseinstellung. Zusätzlich zu dieser Lebenseinstellung kommt das Wesen des Sith. Wenn er geduldig ist, bedacht handelt und der Höflichkeit den Vorzug vor Blutrünstigkeit gibt, ist er noch immer das, was er sein will.

Man merkt, man kann das "Sith-sein" schwer eingrenzen. Meiner Meinung nach gibt es aber klare Dinge, die jemand sein kann oder tut und dann anzeigen, dass man kein Sith ist. Zum Bleistift:

1. Das Fehlen jeglicher Ambition. Sith hängen am Leben. Das Leben ist Vorankommen, Bewegung. Wie Darth Traya so treffend sagte: "Apathie ist tot." Sobald ein Sith sich entschließt, sich zurückzulehnen und - wie Faust - zum Augenblick zu sagen "verweile doch, du bist so schön", erweist er sich - aus Sicht anderer Sith - als schwach, als BEREITS TOT (was bedeutet, dass er nur noch ausgemerzt werden muss und die Tat natürlich "gut" und "richtig" ist, schließlich erfährt dieses Individuum nur die Konsequenz seiner Entscheidung), und verachtenswert.
=> Ein Sith ohne Ambition für etwas, im flachen Beispiel die Herrschaft über das Universum, im vernünftigeren Sinne z. B. mehr Macht oder Rache an einer bestimmten Person oder die Erschaffung von etwas oder gar jemandem ... so ein Sith, dem so etwas fehlt, ist kein Sith. Sondern "schwach", das heißt jemand, der die ihm gegebenen Möglichkeiten nicht nutzen will oder kann. (in diesem Zusammenhang sind Jedi nach Sith-Logik schwach, denn sie nutzen das, was ihnen zu Gebote steht, nicht "korrekt/richtig")

2. Liebe. Das heikelste Thema überhaupt. Ich versuche mich kurz zu fassen. Nach meiner persönlichen Meinung können Sith nicht lieben und gleichzeitig Sith sein. Dazu muss ich kurz erklären, was ich hier mit "Liebe" meine. Liebe ist für mich - bis auf weiteres natürlich, denn die Bedeutung des Begriffes wächst mit mir selbst - in diesem Spiel die Aufgabe des Selbst für das Selbst eines anderen. Die absolute Hingabe des Eigenen für ein anderes Wesen. Jeder Handlung, jeder Gedanke und jedes Wort spiegelt die Absicht wider, dem Geliebten Gutes zu erweisen und das Wohlergehen und die Fröhlichkeit des Geliebten aktiv zu wollen. Gleichzeitig ist es ein tägliches Neu-Entdecken des Geliebten, ein Neu-Genießen, Neu-Erleben. Ich hoffe Ihr versteht, was ich hier in spärlichen Worten fassen möchte.
Ferner, und das ist wichtig für den nächsten Absatz, möchte ich hinzufügen, dass man - meiner Meinung nach - nur EIN anderes Wesen wahrhaft lieben kann; aus menschlicher Sicht - IC und OOC - betrachtet. Menschen sind nicht fähig - meiner Meinung nach! - mehr als einen anderen Menschen so zu lieben wie oben beschrieben. Wenn andere Rassen dazu fähig sind, weil es in ihren Anlagen so angelegt ist - darüber weiß ich nichts und lasse mich gern belehren - dann meinetwegen, ich bin der letzte, der hindern mag.
=> Sith können so etwas nicht tun. Sie lieben sich selbst, sie lieben die dunkle Seite, sie lieben die Macht, die sie ihnen gibt. Insofern ist ihre Liebe schon an die dunkle Seite und all ihre Aspekte vergeben und sie können kein weiteres Objekt oder Wesen so innig lieben wie dieses.

3. Das Fehlen von Leidenschaft. Sith betrachten die Extreme aller Emotionen und Gefühlszustände als die Quelle ihrer Kraft, ob diese nun von außen geerntet wird (durch das Verursachen von Leid bei anderen Wesen) oder aus dem Inneren kommt. Wenn jemand, der die Macht berühren kann, für seine Taten und Entscheidungen seine eigene Körperkraft und Willenskraft allein einsetzt, ohne sich die gegebenen Mittel zunutze zu machen, ist er in den Augen anderer Sith keiner von ihnen. Sith haben keine Scheu, keine Scham und insofern keine Ehre, was den Verzicht auf Kraftquellen betrifft. Sie nehmen keine Rücksicht auf andere, wenn sie meinen, dass ihre Taten ihnen Kraft für das zu erreichende Ziel des Siths geben.
=> Ein Sith kann nicht gleichzeitig ein Sith sein und auf das Verzichten, das ihm Kraft gibt. Wenn er mit Absicht verzichtet und diese Entscheidung keinen - in den Augen eines Sith - vernünftigen Grund hat (z. B. der Verzicht darauf, eine politische Person, die großen Einfluss hat leben zu lassen, um sich durch Manipulation diesen Einfluss zunutze zu machen), dann ist das Individuum keiner, der sich zu den Sith zählen darf.

Man bemerkt, das "Sith-Sein" ist vor allem mit dem Gedanken an Schwäche verbunden. In all ihren Formen.


edit: Was mir noch zu erwähnen wichtig erscheint: Sith scheuen keine Mittel, um ihre Ziele zu erreichen. Ich schnitt es oben bereits an. Jedi und andere "Schwache" scheuen vor gewissen Entscheidungen oder Schritten zurück. Sith haben durch ihre Schamlosigkeit eine größere Anzahl zu Gebote stehender Mittel. Das bedeutet sie sind - nach ihrer Logik - auch allein deswegen stärker als Jedi und andere "Schwache", weil ihnen durch ihre Skrupellosigkeit mehr Optionen offen stehen. Dementsprechend halten sie sich natürlich auch für "freier" als Jedi.

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Do 21 Aug 2014 - 14:47

@Khaul du sagst da etwas sehr wichtiges, Sith haben MEHR Möglichkeiten. Das heißt nämlich dass sie sich durchaus und unter Umständen, wenn es ihnen nützt, Methoden bedienen die sonst eher den Jedi oder anderen guten Fraktionen zugeschrieben werden, aber zusätzlich haben sie noch ganz andere Möglichkeiten.
Serya ist jemand der viel auf Kooperation und Vertrauen setzt, selbst bis hin zum Umgang mit Sklaven, das heißt aber nicht unbedingt dass sie nur nett ist. Sie wird trotzdem eine Grenzüberschreitung, ein grobes Fehlverhalten oder was auch immer bestrafen, und das durchaus heftig, vielleicht auch heftiger als manch anderer. Sie ist schwer wütend zu machen, aber wenn ... Wink

Das mit der Liebe ist ein weites Feld und ich denke es sind nicht umsonst schon hunderte Bücher mit dem Thema gefüllt worden. Ich sehe es so, dass es unglaublich schwer ist so zu lieben wie du es beschreibst, Gram (Sorry, ich hab dich einfach eher als den Kerl im Kopf). Nicht unmöglich, aber unglaublich schwierig. Die aller wenigsten können das, ganz egal ob sie gut oder böse sind. Deshalb hat es für mich als "Ausschlußkriterium" für einen "echten" Sith nur wenig Bedeutung.

@Varis: Du hast Recht, genau das geschieht mit den meisten Sith, sie geraten in eine Abwärtsspirale in der sie sich immer weiter nach unten bewegen. Immer näher zur dunklen Seite und immer weiter fort von anderen. Dummer Weise führt das dazu dass das Leben meist immer weniger lebenswert wird und man immer mehr seinen Gefühlen ausgeliefert ist und nicht mehr fokussieren kann auf seine Ziele. Das ist der Punkt an dem man oft von einem Gegenspieler niedergestreckt oder von der dunklen Seite verzehrt wird, weil man sich zu sehr auf eines konzentriert.

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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Do 21 Aug 2014 - 15:01

Ich find zum beispiel:

Jedi nutzen nur die helle seite

Sith nutzen die dunkle, wenn es ihnen aber nutz auch die helle.


Palpatine: wenn du das mysterium der macht studieren willst, musst du alles studieren, nicht nur den dogmatischen ansatz der jedi
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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Do 21 Aug 2014 - 15:10

Ich denke diese Abwärtsspirale ist nicht unbedingt immer etwas schlechtes, denn der daraus resultierende Hass ist eine sehr starke Emotion, die einen Sith durchaus dazu antreiben kann ein wahrhafter Meister in der dunklen Seite zu werden. Aber sie führt auch zu Stillstand und Wahnsinn (ich denke etwas ähnliches ist mit Anakin passiert, hat er in SW 3 noch den Plan gehabt den Imperator zu stürzen, diesen Plan kramte er erst in SW 5, also eine ganze Weile später, wieder aus).

Die Schwächetheorie von Khaul finde ich interessant. Natürlich sind Sith sehr Ich-bezogen und wenn sie etwas tun, dann meist zu ihrem Vorteil. Nur ergibt sich daraus nicht automatisch Bösartigkeit, man kann auch Vorteile aus guten Taten ziehen. Andersrum können Jedi mit ihrer Selbstlosigkeit und Ignoranz auch Unheil heraufbeschwören.
Ich denke ein wahrer Sith sollte in der Lage sein Emotionen und Leidenschaften in alle Richtung zu entwickeln nicht nur in Hass, Wut und Zorn. So wie ein Jedi umgedreht ja versucht alle Emotionen zu unterdrücken und nicht nur einige.
Gleichzeitig gehört aber zum Sith-sein meiner Meinung nach ein gewisser Grad an Disziplin, auch wenn das ein wenig Jedimäßig ist. Sollte ein Sith diese aber nicht besitzen, wird er irgendwann zwangsläufig zum wahnsinnigen Monster, was ihn aber angreifbar macht. (so ähnlich wie Assabi das wohl meint)

Was die Liebe angeht, ja das ist ein schweres Thema. In Zusammenhang mit den Sith wohl noch mehr. Ich sehe Liebe auch als eine Emotion, aber auch als eine große Gefahr für Sith. Denn der Verlust der Liebe wird wohl für jeden Sith der perfekte Einstieg in die erwähnte Abwärtsspirale darstellen. Perfektes Beispiel ist wohl wieder Anakin. Malgus hat sich davor bewahrt indem er seine Liebe getötet hat, bevor es zu weit ging.
Ich persönlich bin aber auch der Meinung, dass man mehrmals lieben kann und auch mehrere Personen. Außerdem gibt es meiner Auffassung nach mehrere Arten von Liebe.
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BeitragThema: Re: Ich bin voll böse - ich bin nämlich Sith   Do 21 Aug 2014 - 15:11

Eines noch: Sith sind nicht dumm. Sie wissen, dass die Dunkle Seite ihre Körper vernichtet. Sie wissen, dass sie sich in ihr verlieren können, dass sie wahnsinnig macht, das eigene Leben und die Seele zerstört. In gewisser Weise "spielen" viele Sith mit ihr, spielen mit dem Feuer. Nur vorausplanende Wesen, die auf Messers Schneide laufen können, ohne nach unten zu sehen, sollten sich mit der Dunklen Seite überhaupt abgeben ... eigentlich (eines meiner absoluten Lieblingswörter ^^).

Um zu verhindern bzw. hinauszuzögern, dass die Dunkle Seite - die Macht, nach der sie sich sehnen und die sie gleichzeitig hassen, weil sie sie tötet - zu rasch von ihnen Besitz ergreift, versuchen sie, ihr Leben zu verlängern, ihm einen Sinn zu geben. Sie töten, foltern, stehlen, lügen und - ja, auch das gibt's - f****n sich durch die Galaxis, auf der Flucht vor der Dunklen Seite und gleichzeitig auf der Suche nach ihr. In dieser Hinsicht sind Sith bedauernswert ... und die Jedi klar im Vorteil. Die Jedi sind im Frieden mit sich, während die Sith ständig auf der Flucht sind.

edit: Varis, ich wollte nicht beschreiben, was Liebe für mich ist, nicht völlig ^^ Ich wollte nur umreißen, was Liebe in dem Zusammenhang bedeutet und darstellen, dass es meiner Meinung nach einem Sith nicht möglich ist, so etwas zu tun. Natürlich gibt es mehrere Formen, die Liebe ist vielschichtig und man kann sie nur umreißen, nicht wirklich klar erfassen. Und natürlich: Sith haben Emotionen wie jeder andere auch. Wir sind uns sicher einig darin, dass Liebe mehr als eine Emotion ist Smile

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