Star Wars: The Old Republic - Wächter der Dunkelheit

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Clectano

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BeitragThema: Hausaufgaben und andere Texte   Mo 14 Dez 2015 - 19:22

Moinsen Leuts,

Ich hab momentan die Aufgabe in Deutsch eine Geschichte zu schreiben. Da hier ja immer so tolle Texte geschrieben werden, poste ich hier mal das was ich schon habe. Bitte schreibt mal wies euch so gefällt, was man evtl. noch verbessern könnte etc. Die einzige Bedingung ist, dass der Text irgendwas im entferntesten Sinne mit "weit" zu tun hat. Oh ja und er darf nicht mehr als 2 Seiten umfassen, also hab ich da schonmal ein Problem XD
Naja wie auch immer, hier ist der Text:

Langsam öffnete ich meine Augen. Überall stieg Rauch auf. Menschen schrien. Ich lag auf dem Rücken, sah noch halb verschwommen und hob meinen Kopf ein Stück. Alles tat mir weh, sodass ich meinen Kopf nicht mehr als 10cm heben konnte. Ich sah den Heckflügel unseres Flugzeuges. Kurz darauf einen grellen Lichtblitz. Benommen ließ ich meinen Kopf wieder fallen und schloss die Augen.
Es sollte ein ganz normaler Urlaub werden, als ich heute, ganz früh am Morgen in den Flieger stieg. Es war das erste Mal das ich in den Urlaub flog. Es sollte in die Karibik gehen, ein bisschen Erholung, chillen am Strand. Wo genau es passierte weiß ich nicht. Ich weiß nicht einmal wo ich mich jetzt befinde. Auf einmal, ich war grad am Schlafen, ging ein Ruck durch das Flugzeug. Natürlich bin ich aufgewacht, hielt es jedoch nur für Turbulenzen. Als ich meine Augen wieder schließen wollte ruckelte das Flugzeug wieder, diesmal wesentlich stärker. Die Durchsage des Piloten, alle mögen doch bitte ruhig bleiben, kam den Bruchteil einer Sekunde zu spät. Denn als diese Durchsage durch die Lautsprecher hallte, sah man schon von der Unterseite der rechten Tragfläche Rauch aufsteigen. Natürlich waren die Passagiere nun alles andere als ruhig. Kurz darauf erschallte ein lauter Knall an der rechten Seite des Flugzeuges. Dies sank nun rapide ab. Danach, Dunkelheit.
Ich öffnete ein zweites Mal die Augen. Es war Still geworden. Im ersten Moment wusste ich nicht wer, oder gar wo ich war. Ebenfalls wusste ich nicht, wie lange ich weg gewesen war. Das Einzige was ich wusste war, dass ich schmerzen hatte. Ich bewegte zuerst den rechten Zeigefinger, dann den Mittelfinger und schließlich ballte ich eine Faust. Dies wiederholte ich mit der linken Hand ebenfalls. Ich versuchte mich langsam aufzusetzen. Mit Schmerzen in den Armen und vor allem im Torso gelang es mir endlich mich hinzusetzten, zweimal zu blinzeln und mir einen ersten Überblick zu verschaffen.
Das erste was ich sah war das vom Brand verkohlte, immer noch rauchende Heck unseres Flugzeuges. Ich erinnere mich, das ich einen Sitzplatz im hinteren Teil des Flugzeuges bekommen hatte. Das Kockpit und der Mittelteil des Flugzeuges waren nicht zu sehen. Vermutlich sind beide Teile weggebrochen während der Zeit in welcher mir die Erinnerung fehlt. Die Stille war beunruhigend. Das einzige was ich hörte war das Rascheln nahegelegener Palmen im Wind.
Ich schaute mich weiter um. Ich sah das Meer, nicht weit von mir entfernt. Ich spürte den Sand unter meinen schmerzenden Händen. Das chillen am Strand hatte ich mir anders vorgestellt. Erst nach ein paar Minuten realisierte ich die reglosen Körper am Strand. Mir wurde schlecht, jedoch riss ich mich zusammen, sodass ich mich nicht übergeben musste. Ich versuchte aufzustehen. Es dauerte länger als erwartet, da ich große Schmerzen im linken Knie verspürte, jedoch schaffte ich es mich aufrecht hinzustellen. Ich humpelte los. Als ich bei dem mir am nächsten liegenden Körper ankam, versuchte ich einen Puls zu spüren. Es war ein Mann. Vermutlich Mitte 50. Ich spürte nichts. Er war tot. Ich humpelte weiter und versuchte es bei den anderen Körpern ebenfalls. Nachdem ich den Tod von drei weiteren Passagieren feststellte viel mir zwar das Laufen schon einfacher, da die Schmerzen im Knie abflauten, jedoch machte ich mir keine großen Hoffnungen noch jemanden lebend zu finden. Ich mied das Frackteil, da es immer noch rauchte. Was auch immer dort explodiert war, verbrannte alles im Umkreis von mindestens 10 Metern. Keine Chance da noch Jemanden lebend zu finden. Ich setzte jedoch meine Suche fort. Nach weiteren 5 Passagieren wollte ich die Suche aufgeben. Plötzlich jedoch hörte ich jemanden husten. Ich schaute von wo das Husten gekommen war und entdeckte einen Mann, vielleicht Mitte 20. Ich rannte, so gut es eben ging, zu ihm. Er war wohl auch ohnmächtig geworden, kam aber langsam zu sich. Er war ca. 1,80m groß und kräftig gebaut. Er hatte dunkles, fast schwarzes Haar.
"Wo sind wir?", war seine erste Frage. Ich schüttelte leicht den Kopf und stammelte: "Kein Ahnung." Ich half ihm sich aufzusetzen. "Danke", sagte er "Ich bin John." - "Jack", antwortete ich kurz. "Gibt es noch andere Überlebende?", fragte John. "Du bist bisher der Einzige den ich finden konnte"
John hatte einen wesentlich klareren Kopf als ich, als ich wieder zu mir kam. Woran das lag? Ich weiß es nicht. Ich half ihm auf. Zusammen suchten wir nach weiteren Überlebenden. Es wurde schon langsam dunkel als wir alle Körper abgesucht hatten. Wir waren zu sechst, von insgesamt 34 Passagieren im Heck des Flugzeuges. John und ich, ein Mann Mitte 40 mit Namen Andreas, zwei Frauen, wie John Mitte 20, die Eine Blond, die Andere Braunhaarig. Die Blonde hieß Kathi und die Braunhaarige Hanna. Der Sechste war ein dunkelhäutiger Amerikaner mit Namen Malcolm. Er sprach nur Englisch und war wohl auf dem Heimweg als wir abstürzten.
Der Erste Tag war also vorbei. Sechs völlig Fremde stürzen an einem Strand, Mitten im Nirgendwo, ab, ohne Proviant, da alles verbrannt war. Wir legten uns unter die Palmen. Alle waren todmüde und sahen ein, dass es im Dunkeln wenig Sinn macht nach Wasser oder Essbarem zu suchen, allerdings bezweifel ich, dass ich der Einzige war dem es schwerviel einzuschlafen, doch schließlich übermannte mich die Müdigkeit.
Geweckt wurde ich durch einen sanften Windhauch und der wärmenden Sonne auf der Haut. Ich hörte das Rauschen der Wellen die am Strand auftrafen und der Blätter über mir. Es wäre ein wunderschöner Tag gewesen, doch wir hatten einiges zu tun. Ich weckte also John und die anderen und wir setzten uns zusammen um zu beraten wie wir vorgehen.
John übernahm die Leitung: "Ich denke wenn wir uns aufteilen sind wir am effizientesten, am besten in Zweierteams. Ein Team untersucht die Frackteile nach irgendetwas Brauchbarem, das zweite Team verschafft sich einen Überblick, wo wir überhaupt sind. Dafür wäre eine höher gelegene Position nicht schlecht. Ich schlage den kleinen Berg dort vor." - Er zeigte auf einen Berg rechts von uns. - "Das dritte Team sucht Wasser und Früchte, oder etwas Anderes essbares."
Andreas übersetzte alles was John sagte für Malcolm und beide meldeten sich dafür auf den Berg zur Erkundung zu gehen. Hanna und Kathi wollten die Frackteile durchsuchen, also gingen John und ich etwas Essbares und Wasser besorgen. Wir vereinbarten, dass wir uns spätestens um 12 Uhr, wenn die Sonne am höchsten steht, wieder am Strand treffen und so gingen die einzelnen Gruppen los.
Als John und ich durch den Dschungel stapften kamen wir ins Gespräch. John kam aus Berlin und wollte Urlaub machen, genau wie ich. John war Soldat, Leutnant, was erklärt warum er so gut Planen kann und ebenfalls warum er beim Absturz einen so kühlen Kopf bewahren konnte.

[Fortsetzung folgt.... (bin halt noch dran Wink )]

_________________
"Sieg um jeden Preis, Sieg trotz allem Schrecken, Sieg, wie lang und beschwerlich der Weg dahin auch sein mag; denn ohne Sieg gibt es kein Überleben"
Winston Churchill
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Clectano

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BeitragThema: Re: Hausaufgaben und andere Texte   Mo 8 Feb 2016 - 16:07

So die Aufgabe ist zwar rum und ich hab ne sehr gekürzte Fassung abgegeben, aber noch weiter und umgeschrieben. "Kapitel 1" ist fertig ^^

Der Absturz
Langsam öffnete ich meine Augen. Überall stieg Rauch auf. Menschen schrien. Ich lag auf dem Rücken, sah noch halb verschwommen und hob meinen Kopf ein Stück. Alles tat mir weh, sodass ich meinen Kopf nicht mehr als 10cm heben konnte. Ich sah den Heckflügel unseres Flugzeuges. Kurz darauf einen grellen Lichtblitz. Benommen ließ ich meinen Kopf wieder fallen und schloss die Augen.
Es sollte ein ganz normaler Urlaub werden, als ich heute, ganz früh am Morgen, in den Flieger stieg. Es war das erste Mal das ich in den Urlaub flog. Es sollte in die Karibik gehen, ein bisschen Erholung, chillen am Strand. Wo genau es passierte weiß ich nicht. Ich weiß nicht einmal wo ich mich jetzt befinde. Auf einmal, ich war grad am Schlafen, ging ein Ruck durch das Flugzeug. Natürlich bin ich aufgewacht, hielt es jedoch nur für Turbulenzen. Als ich meine Augen wieder schließen wollte ruckelte das Flugzeug wieder, diesmal wesentlich stärker. Die Durchsage des Piloten, alle mögen doch bitte ruhig bleiben, kam den Bruchteil einer Sekunde zu spät. Denn als diese Durchsage durch die Lautsprecher hallte, sah man schon von der Unterseite der rechten Tragfläche Rauch aufsteigen. Natürlich waren die Passagiere nun alles andere als ruhig. Kurz darauf erschallte ein lauter Knall an der rechten Seite des Flugzeuges. Dies sank nun rapide ab. Danach, Dunkelheit.
Ich öffnete ein zweites Mal die Augen. Es war Still geworden. Im ersten Moment wusste ich nicht wer, oder gar wo ich war. Ebenfalls wusste ich nicht, wie lange ich weg gewesen war. Das Einzige was ich wusste war, dass ich schmerzen hatte. Ich bewegte zuerst den rechten Zeigefinger, dann den Mittelfinger und schließlich ballte ich eine Faust. Dies wiederholte ich mit der linken Hand ebenfalls. Ich versuchte mich langsam aufzusetzen. Mit Schmerzen in den Armen und vor allem im Torso gelang es mir endlich mich hinzusetzten, zweimal zu blinzeln und mir einen ersten Überblick zu verschaffen.
Das erste was ich sah war das vom Brand verkohlte, immer noch rauchende Heck unseres Flugzeuges. Ich erinnere mich, das ich einen Sitzplatz im hinteren Teil des Flugzeuges bekommen hatte. Das Cockpit und der Mittelteil des Flugzeuges waren nicht zu sehen. Vermutlich sind beide Teile weggebrochen während ich ohnmächtig war. Die Stille war beunruhigend. Das einzige was ich hörte war das Rascheln nahegelegener Palmen im Wind.
Ich schaute mich weiter um. Ich sah das Meer, nicht weit von mir entfernt. Ich spürte den Sand unter meinen schmerzenden Händen. Das chillen am Strand hatte ich mir anders vorgestellt. Erst nach ein paar Minuten realisierte ich die reglosen Körper um mich herum. Mir wurde schlecht, jedoch riss ich mich zusammen, sodass ich mich nicht übergeben musste. Ich versuchte aufzustehen. Es dauerte länger als erwartet, da ich große Schmerzen im linken Knie verspürte, jedoch schaffte ich es mich aufrecht hinzustellen. Ich humpelte los. Als ich bei dem mir am nächsten liegenden Körper ankam, versuchte ich einen Puls zu spüren. Es war ein Mann. Vermutlich Mitte 50. Ich spürte nichts. Er war tot. Ich humpelte weiter und versuchte es bei den anderen Körpern ebenfalls. Nachdem ich den Tod von drei weiteren Passagieren feststellte viel mir zwar das Laufen schon einfacher, da die Schmerzen im Knie abflauten, jedoch machte ich mir keine großen Hoffnungen noch jemanden lebend zu finden. Ich mied das Frackteil, da es immer noch rauchte. Was auch immer dort explodiert war, hatte alles im Umkreis von mindestens 10 Metern verbrannt. Keine Chance da noch Jemanden lebend zu finden. Ich setzte jedoch meine Suche fort. Nach 5 weiteren Personen gab ich es auf. Ich musste weg vom Strand. Ich suchte eine höher gelegene Position. Nach rund 15 Minuten laufen, kam ich auf eine Lichtung, hoch genug um eine gute Sicht zu haben. Ich drehte mich im Kreis und mein Herz setzte einen Moment lang aus. Das kann nicht wahr sein, dachte ich. Alles was ich sah war das weite Meer. Ich war auf einer Insel.
Nach wiederholtem Durchatmen und noch dreimaligem Umsehen bemerkte ich erst, was für ein wunderschöner Tag doch war. Die Sonne stand hoch am Himmel, kaum eine Wolke war zu sehen und das Meer lag still da, glitzerte soweit wie man sehen konnte. Die Insel war zwar nicht sonderlich groß, jedoch wohl groß genug um eine Süßwasserquelle enthalten zu können. Der Großteil der Insel war mit dichtem Dschungel überzogen. Die einzige Stelle die höher lag als meine Lichtung war ein, grob geschätzt, 150 Meter hoher Berg, welcher Steile Klippen, sowohl zum Meer als auch zur Insel aufwies. Abgesehen von den Klippen am Berg war die gesamte Insel von einem Sandstrand umgeben. Nicht weit von mir sah ich die leichte Rauchsäule unseres Flugzeughecks. Aus der Tatsache, dass ich keine weiteren Rauchsäulen sah schloss ich, dass sich die anderen Flugzeugteile wohl nicht auf der Insel befanden.
Ich sank zusammen. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Nach und nach wurde ich mir meiner Situation immer bewusster: alleine , soweit ich wusste, auf einer Insel mitten im Nirgendwo. Ich war mir sicher irgendjemand würde uns,... mich..., das Flugzeug suchen kommen. Doch wie lange mag das dauern? Bis es soweit war musste ich irgendwie überleben. In diesem Moment, in dem mir klar wurde, dass ich alleine auf einer unbekannten Insel, auf eine Rettungsmannschaft warten musste, die mich möglicherweise nicht einmal findet , in genau diesem Moment beschloss ich: Ich werde hier nicht sterben. Ich werde überleben und wenn ich dafür von dieser Insel runter schwimmen muss!
Nach alle dem untersuchte ich nun erst einmal mich. Der Schmerz den ich so ziemlich überall verspürte war nun an fast allen Stellen abgeklungen und erstaunlicherweise hatte ich bei dem Absturz außer ein paar Schrammen keine äußerlichen Verletzungen davongetragen. Das Einzige was mir ein bisschen Sorgen bereitete war der, nun zwar nichtmehr so starke, aber immer noch vorhandene, Schmerz im linken Knie. Doch da ich laufen konnte schenkte ich diesem nicht mehr Beachtung. Es gab jetzt wichtigeres.
Ich muss zurück zum Strand. Ich wollte nicht, doch das war meine beste Chance und momentan der einzige Anhaltspunkt den ich hatte. Außerdem bestand die Chance, dass irgendetwas Brauchbares den Absturz überstanden hatte. Das war auch das Argument mit dem ich mich schlussendlich selbst dazu bewegte noch einmal dort hinzugehen.
Als ich nach 15 Minuten wieder am Strand ankam, war es kaum zum Aushalten. Das Schlimmste waren die Leichen. Das Erste was man wahrnehmen konnte, sogar schon bevor man den Stand auch nur erreichte, war der Geruch von verbranntem Fleisch. Die Menschen, welche zu dicht an dem Frack dran standen oder möglicherweise sogar noch darin saßen waren bei mehr oder weniger vollem Bewusstsein verbrannt. Von außen konnte man nur zwei schwarz verkohlte Silhouetten sehen, welche an der Außenwand von dem lehnten, was einmal das Heck eines Flugzeugs gewesen war. Mit viel Fantasie konnte man vielleicht erraten, das dies einmal Menschen gewesen sein mussten. Ich wollte gar nicht wissen, wie viele dieser schwarzen Skelette noch im Flugzeug drin saßen und Gott sei Dank, das ich das auch nicht herausfinden musste, den in diesem Frack, gab es sicher nichts brauchbares mehr. Die restlichen Leichen starben, soweit ich es erkennen konnte entweder durch einen Genickbruch beim Aufprall, wurden aufgespießt oder erschlagen von diversen Trümmerteilen oder verbluteten an den verschiedensten Verletzungen. Letzteres schloss ich aus den Blutlachen, in welchen manche Personen lagen. Die Tatsache, dass das Blut schon größtenteils getrocknet war, sagte mir, das ich wohl etwas länger ohnmächtig gewesen sein musste.
Als ich dieses ganze Grauen erfasste, konnte ich mich nicht mehr zusammenreißen. Ich musste kotzen. Als ich vor etwa einer halben Stunde aufwachte, kam mir das hier noch nicht so schlimm vor. Ich schiebe das einfach auf die Benommenheit. Als ich mich wieder aufrichtete musste ich meine Gedanken neu sammeln. Ich sagte mir immer wieder: suche nützliche Dinge, dann kannst du schnell hier wieder weg. Als ich mich also langsam über den Sand bewegte und umschaute konnte ich die Körper nicht einfach dort liegen lassen. Vergraben würde zu lange dauern, außerdem, womit sollte ich die Löcher dafür graben. Ich beschloss also sie erst mal nur nebeneinander zu legen. Als diese Aufgabe beendet war, alle Leichen nebeneinander an einer Stelle aufgereiht waren und ich mich währenddessen noch dreimal übergeben hatte, machte ich nun an die Suche nach dem weswegen ich gekommen war.
Der Tag ging zu Ende als ich wirklich sicher war, dass ich alles nützliche hatte, was es an diesem Strand noch gab. Ich tat alles in einen Koffer den ich ebenfalls gefunden hatte und bewegte mich in Richtung Dschungel. Ich musste ein Lager aufschlagen, wollte jedoch nicht allzu weit vom Strand weg, für den Fall, dass Hilfe eintreffen sollte. Also suchte ich mir eine schöne Stelle am Dschungelrand, von der aus ich zwar das Frack, allerdings nicht die Leichen sehen konnte. 23 Tote. Beim Zusammenlegen hatte ich sie gezählt. 23 Unschuldige Menschenleben, einfach ausgelöscht. Ich zweifelte dass ich diese Nacht auch nur ein Auge zu machen würde. Ich lenkte mich mit der Errichtung meines Lagers ab. Zuerst machte ich eine Bestandsaufnahme: gefunden hatte ich 2 Plastikplanen und mehrere, mehr oder weniger lange Stücke Seil. In einem von diesen Servicewagen fand ich 3 Flaschen, 0,5 Liter Wasser. Die einzigen die noch zu gebrauchen waren. Ein paar abgepackte Schokoriegel und andere Snacks hatte ich auch. Mit etwas Glück würden meine Vorräte zwei Tage halten. Danach würde auf jeden Fall das Trinkwasser ausgehen. Ebenfalls gefunden hatte ich ein Messer, wie auch immer das auf das Flugzeug gekommen ist. Im Handgepäck einiger Fluggäste befanden sich Antibiotika und andere Schmerzmittel oder sowas. Da ich allerdings kein Arzt bin, konnte ich damit nicht viel anfangen. Alle Pillen sahen für mich gleich aus und wer kann das Kauderwelsch auf den Packungen denn schon verstehen. Aus ein / zwei Koffern hatte ich ein paar T-shirts, Jeans und dünne Jacken und das war auch schon alles. Mehr hatte ich nicht. Das war alles mit dem ich auskommen musste.
Ich begann also damit, dass ich mir drei solide aussehende Bäume suchte und eine der Planen mithilfe der meisten Seilstücke an eben diesen Bäumen befestigte. Den Koffer mit meinen Vorräten verstaute ich darunter. Mittlerweile war die Sonne schon beinahe hinterm Horizont verschwunden. Ich rollte eine der Jacken zu einer halbwegs bequemen Rolle zusammen und legte sie unter meinen Kopf als ich mich zum schlafen hinlegte. Wahrscheinlich lag es an der Beschäftigung und dem Schock, dass ich den ganzen Tag keine Schmerzen hatte, doch weg waren sie nicht. Das realisierte als ich versuchte mich wenigstens ein bisschen zu entspannen. Ich spürte Muskeln von denen ich nicht einmal wusste das sie existierten und von denen ich wünschte ich hätte nie erfahren das die da waren. Nachdem die Schmerzen mich noch einige Stunden wach hielten, schlief ich irgendwann mitten in der Nacht ein. Ich schlief sehr unruhig und wachte hin und wieder auf, aber immerhin bekam ich ein bisschen Schlaf.

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