Star Wars: The Old Republic - Wächter der Dunkelheit

SW:TOR RP-Gilde auf Tulak Hord
 
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 Nick "Holocron" Vrennas Konzert auf Alderaan

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Gram

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BeitragThema: Nick "Holocron" Vrennas Konzert auf Alderaan   So 9 Aug 2015 - 23:09

Wirklich ein merkwürdiges Timing. Es ist tiefe Nacht, die Zeit, in der man eigentlich aus Konzerten kommt, statt in welche zu gehen. Der DJ ist nirgendwo zu sehen. Absolut absurd ist derartig exzentrisches Verhalten jedoch nicht, derer Künstler hat Alderaan als kunstorientierte Welt wahrscheinlich genug. Die Musik, die in Hintergrund gespielt hat wird allmählich leiser. Gleichzeitig wird es dunkler im Pavillon und nur die Lichter an Stufen, den Füßen der umgebenden Säulen und Leisten glimmen noch schwach, um die aufkommende Finsternis leidlich einzugrenzen und der Orientierung zu dienen. Nebel steigt auf. Von irgendwoher ist eine Gestalt erschienen, hinter das Pult getreten und hat ihre Hände darauf gelegt. Lichter erscheinen im Nebel und tanzen wie Glühwürmchen, die aufflackernden Töne begleitend. Die kränklich-gelb schimmernden Augen des Mannes verschwinden hinter diesen Farben.



=== Lichter in Höhlen === und

Aus dem Zwielicht wachsen lange Zähne. Dunkel, feucht glänzend und konisch. Zudem beginnt der Boden die tanzenden Lichter zu reflektieren. Er wirkt unsicher, irisierend und … tief. Die Dunkelheit bekommt etwas drückendes, während die Musik, die sich zwischen den immer wachsenden Zähnen hindurchtastet einen geheimnisvollen, vielleicht vertrauten Klang entwickelt. Dann fällt ein helleres Licht in den Raum und offenbart, an was die Dunkelheit sich klammerte. Es kriecht in die kantigen Formen von Bergkristall und kitzelt ein kaltes Glühen aus ihnen hervor. Gemeinsam mit der munterer werdenden Kunst des DJ erblühen immer zahlreichere und komplexere Formationen aus Boden und Decke wie Kinder, die sich versteckten und fröhlich winken.

Gemächlich schweben die Zuhörer über das reglose Wasser, in dem sich nun neben den Stalaktiten vielerlei freudig schimmernde Geheimnisse spiegeln, sich hervorwagen, um ihren farbenfrohen Gesang ersehen zu lassen. Unter welchem Berg Alderaans findet sich ein solcher Ort und wie konnte der DJ davon wissen? Die Höhle hat ungekannte Ausmasse, in weiter Ferne noch wollen herrlichere, größere Blüten und Gruppen von vielfarbigen Kristallen gesehen werden und pulsieren aus sich selbst heraus um die Wette. Das spiegelglatte Wasser nimmt das Bild in sich auf und über den Zuhörern vermengen sich die verzerrten Bilder der wunderbaren Höhle mit den Sternen über dem Land. Es verblasst alles, je tiefer es geht. Die flirrenden Töne verklingen.



=== Lichter in der Tiefsee ===  

Es bleibt nicht lange finster. Der DJ, Herr über hell und dunkel, wirft einen Strahl gleich einem Schacht in die sonnenlose Tiefe. Die mit dem Licht aufkeimenden Töne sind dem Anblick gleich: filigran, unendlich zerbrechlich und sauber. Wer hatte es je gewagt, in Alderaans Seen zu tauchen? Bizarre Blätter und Schlingkraut, schlummernde Felsen, bunt geschmückt. Eigenartige Lebewesen bewegen sich zwischen den Zuschauern hindurch, immaterielle Projektionen, die doch allzu lebendig wirken. Wo zuvor in den Tiefen der Berge Weiß und Rot die vorherrschenden Farben waren, wechseln nun schillerndes Grün und kräftiges Gelb in frohem Spiel. Es gelingt dem verdrehten DJ, seinen Geräten Töne zu entlocken, die Leichtigkeit und Freiheit vermitteln. Dichte Wälder knapp unter den Hörern, gleichmütig wogend und ein entfernter Himmel, schimmernd und rege, ein Abglanz des wirklich überspannenden Zeltes noch höher über der Welt.

Von dort, wo das Pult des DJ zu sehen sein sollte kommt weiße Gischt, die Musik entwickelt sich zu einem donnernden Geräusch, das der Stimme des Nivale-Wasserfalles gleichkommt. Dann, als die chaotische Verwirbelung den Raum erfüllt und sich gelegt hat, zuletzt im Boden versickert ist, umgibt das weite Land die Gäste; allerdings von knapp achttausend Metern Höhe aus gesehen.



Gleichzeitig öffnet sich das Dach. Es fährt über den Sitzen hinein in den Gebäudekomplex und gibt den Blick auf den Himmel frei. Einzig die Säulen und der Teil des Daches auf ihnen, über die die Hauptfläche gleitet verbleiben.



=== Lichter auf den Bergen ===

Um sie her sind die kalten und gnadenlosen Höhen und unter ihren Füßen … die verwitterte Spitze des gewaltigen Gipfels Mount Alakjan; des größten und erhabensten Berges Alderaans. Seine Schultern werden von geringeren Bergen gestützt und die Majestät seiner Höhe mag – vor allem in der finsteren Nacht, allein und windig – einschüchtern. Denn Alakjan lässt sich nicht so einfach erklimmen. Die Töne, die der DJ nun seinem Geist entlockte waren unerbittlich wie die wahnwitzige Masse des Berges und gleichzeitig so kalt und erhaben.

Doch auch hier war nicht ewige Nacht. Feuer wurden entzündet. Funken stieben auf wie aufgebrachte Insektenschwärme. Gipfel um Gipfel zeigt Flamme. Aufwallende Klangfolgen wogen hinter einander her und übereinander. Nur vage – die Kunst der Projektion macht es möglich – war der umgebende Pavillon und selbst die Stühle noch zu erkennen. Über dem Wolkenmeer erheben sich Flammen in der Ferne wie Signale. Jeder Berg zeigt den anderen, dass sie nicht allein sind. Ihr Halt ist die Welt, Schulter an Schulter und Rücken an Rücken sehen sie den Himmel und die Jahreszeiten ziehen.

Das Bild verblasst, so wie die Musik es tut. Ein Abstieg oder Abflug hätte Zeit erfordert, die dem DJ offenbar im Hinblick auf die Entwicklung der Umstände kostbar ist. Das Gestühl und der Pavillon werden wieder erkennbar und der Zauber löst sich. Es ist fast, als gestatte der bizarre Mann seiner Hörerschaft eine kurze Atempause.



=== Mechanik der Nacht ===

Der DJ legt seine Hände auf das Pult und die tiefen Klänge einer Elektroharfe ließen die Luft im Pavillon erbeben. Zunächst einzelne Töne anschlagend, die hallend verklangen, dann in Kombinationen und Tonfolgen übergehend, die bald zu einer Sphärenmusik verschmolzen; würdig dem großen, tiefen Blau über ihnen. Ferner Gesang flocht sich in die wiederkehrende Melodien ein. Es würde kein Flug in die Nacht werden. Gefesselt mit der Gravitation dieser Welt würde den Zuhörern nichts bleiben als zu lauschen und zu sehen.

Die sanft klagenden Töne wurden nun noch deutlicher. Sie gehörten den Sternen, die sich aus ihren Verstecken wagten wie Kinderaugen, die zum Erwachen aus Kissen und Decke hervorlugen. Mehr und mehr. Der exzentrische DJ war in die bezwingende Kraft der klaren Nacht und den kalten Zauber des Sternenhimmels entschwunden. Alsbald würde die dunkle Decke über den Köpfen der Zuhörer keine kleinen Augen mehr fassen können. Nur wer ihm sehr nahe stünde hätte es gehört. Ein leises Lachen unter dem groben, wahrscheinlich selbst gebauten Vaporisator. Die Musik veränderte sich. Aspekte, die mechanischen Klängen nachempfunden waren woben sich in das ätherische Wallen. Leise Federn, sanftes, regelmäßiges Ticken, Klicken wie von einrastenden Rädern und Gegengewichten. Zugleich wurden alle Zeugen des Unmöglichen: Linien, Kurven, Winkel und andere geometrische Gebilde verbanden die tiefe Sphäre über ihnen und verwoben sich. Was beschwor dieser Hexenmeister vom Himmel? Das ganze begann zuletzt, sich zu den Takten dieser Musik, die der Schlüssel zu dieser neuen, verrückten Perspektive zu sein schien, zu drehen.

Schließlich wurde es offenbar: dies war die komplexe Formel. So funktionierte die Nacht! Längst schien die Kunst des DJ in Realität übergegangen zu sein. Welchen unbekannten Gesetzen dieses Schauspiel auch folgen mochte, sie könnten sich – so einfach erschien es – durch reine Beobachtung erschließen. Die sichtbaren, geschwungenen Linien, die der Nachtwind würzig hinterließ deuteten auf Faktoren wie Freiheit und Einsamkeit hin und die Weise, wie sich alles erhaben über ihnen regte und sang musste darauf schließen lassen, dass diese Gesetze einer unbeschreiblichen und gleichsam gewaltigen Traurigkeit zugrunde lagen.

Gnädig verklang der bezwingende Liebreiz. Die Sterne ließen ihrem Gesang ein sanftes Schweigen folgen, da sie stumm den verblassenden Skizzen folgten, die von diesem im Vergleich kleinen, schlitzäugigen Menschen sichtbar gemacht worden waren. Denn es wurde Zeit. Großes Schweigen. Vogelstimmen aus der Ferne. Der Wind frischte auf. Hinter den Hügeln entzündeten die Boten der Sonne ihre roten Laternen. Die Nacht wicht gemächlich und ohne Widerwillen zurück, denn diese Boten waren das Produkt ihrer seltsamen Gleichung.



=== Intermezzo / Overtüre ===

Der Himmel verfärbt sich majestätisch. Und dann spielt der DJ sie in das Schweigen ein: Die Worte, mit der die Novelle „Der Junge Sadim“ des Autors Gram Tazaans beginnt. Sie werden von einer bekannten Stimme gesprochen, die in der alderaanischen Öffentlichkeit für ihre Eindrücklichkeit und bildhafte Betonung bekannt ist und bilden die Overtüre zu dem, was als nächstes geschehen wird:

„Ein Zauber lag auf allem, das Farbe hatte. Der Morgen entschmolz sanft dem blauen Himmel. Alle Bäume waren noch bloß vor diesem Wunder und Schatten tanzten noch verträumt über ihre Kleider, die überall lagen, von ihren windigen Kindern im Spiel verstreut.
In tiefer Nacht schon hatte dieses Kosen und Flüstern begonnen. Alle hatten ihre Kleider abgestreift und waren nackt durch die Finsternis getanzt, ein jeder Baum mit seinem Schatten und die Sterne mit dem ewigen Dunkel, das sie treulich hält. Heimlich hatten sich Gestirne und Wald verbunden, Sterne auf Erden, Blätter im Himmel.
Nun war dieser Morgen das Kind dieses Tanzes und er verwehte zärtlich den würzigen Duft des nächtlichen Liebesspieles. Er musste wohl in sich hineinlächeln, denn es wurde heller und heller.
Trägst du wohl ein neckisches Geheimnis in den unschuldigen Kinderhänden?
Was hast du vor mit all dem Golde?“

Dann fuhr der erste Strahl hinter dem Pult des DJ über die Hügelkuppen hinweg in den Pavillon hinein.



=== Durchbrechen 01 ===

Das hier war nicht Teil der Projektion. Die Sonne ging wirklich dort hinten auf. Goldene Fäden und Streifen spalteten die Landschaft wie Nadeln. Pures Licht floss den Zuhörern entgegen. Man mochte meinen dieser verdrehte DJ habe es gewusst. Seine Umrisse verschwinden im Glanz. Lanzen schienen, einem heranstürmenden Heere gleich, durch jede Lücke; fliessendes Weiß, festes Feengold, Engelshaar. Genau wie es unter Türen oder durch geschlossene Lider und Läden hereinscheint, so brachen sie aus den fein gekleideten Rücken der Gesellschaft hervor. Zaghaft wie kleine Pflänzchen im Frühling erblühen sie, geradezu majestätisch langsam. Breiten sich zögernd über die Schulterblätter, durchscheinend und gleichzeitig vertrauenerweckend. Sie würden jeden sicher tragen. Wunderbar lautlos, ein Versprechen von Entzücken. Steht still und erwartet, denn noch sind sie nicht ausgewachsen.




=== Durchbrechen 02 ===

Der Sonnenaufgang hat eine Heerschar von lichtgeflügelten Engeln erweckt. Stolz und stark breitet jeder der Zuhörer seine Schwingen über die anderen aus. Steht still und erwartet. Dort in der Ferne steigt das Tagesgestirn auf, gleich einem mächtigen Chor, der sich vielstimmig erhebt!

Mit einer Explosion aus Licht geht es hinaus! Schneller! Schneller! Nach Sekunden passieren wir Berggipfel und Wolken! Der Palast liegt weit hinten. Laut ist der Wind in den Ohren der Zuhörer und der goldene Schein der Sonne umfängt seinen Weg. Alderaans Herz ist Licht und alles, was Flügel hat geht darin auf, weiter hinein und weiter hinauf. Die Musik wird bezwingend. Die Seele mochte sich von ihrem entzückten Körper lösen wollen in all dieser strahlenden Herrlichkeit. Wie vollbringt der mickrige Mensch dieses Werk? Berggipfel, Wolkenmeere, Wälder, Seen und pures Blau verschwimmen zu einem unglaublichen Wirbel, von goldenen Strähnen durchwirkt. Es ist als durchfegte, als umtose man diese Welt einzigartiger Wunder wie das stürmische Leben selbst.

Eine fremdartig große Harmonie von Geräuschen aller Art dröhnt und donnert erhaben um die lichtgeflügelten Freien und es mochte einem beinahe den Verstand rauben. Längst ging es nur weiter hinein in das lockende Herz Alderaans, dieses bestechende goldene Kleinod ungeahnter Verzückung. Ein anrührendes Schweigen, so wüsste man, wartet hinter dem chaotischen und doch reinen, einzigartigen Kanon puren Lebens.

Zuletzt vergeht der Zauber des Fluges … langsam … so wie eine Jahreszeit ohne klare Linie in die nächste übergeht. Die Musik erstirbt in immer helleren, immer wunderbareren Tönen und das Licht verblasst gleichermaßen in milchigem Weiß. Gemächlich löst es sich von den Konturen des Pavillons wie der Morgennebel, der sich in den Feldern um das Anwesen regt. Das Grün der Wälder und Pflanzen scheint mutig hindurch. Am Schluss steht der DJ über seinem Pult, reglos mit ausgebreiteten Armen, den Kopf gesenkt, die Augen geschlossen wie ein Schwertmeister nach dem finalen Streich. Hinter ihm steigt die Sonne in den Morgenhimmel. Außer dem Wind und den fernen Stimmen der Vögel wäre wahrscheinlich nichts weiter zu hören.

_________________
Du warst es, die mich gebar,
Du bist es, die mich befällt und quält,
Du wirst mich verzehren ...


-- Gram im Gespräch mit Schönheit


Gram ist Liebe, Liebe ist Eis, Eis ist Schönheit, Schönheit ist alles.

-- Gram über sich selbst


Zuletzt von Gram am So 16 Aug 2015 - 22:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Serya

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BeitragThema: Re: Nick "Holocron" Vrennas Konzert auf Alderaan   Mo 10 Aug 2015 - 0:18

Ich möchte auch hier noch einmal sagen dass es ein wunderschönes Konzert war, ich habe es sehr genossen. Vielen Dank dafür.

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